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Am 27. Mai 2011 kurz vor 24 h - brachen vier Staubwolken (Arnim, Klaus, Hans-Peter und Gerd) zu einem einwöchigen Radurlaub nach Tramin Südtirol auf. Es sollte eine schöne aber anstrengende Woche werden.
Samstag 28.5.2011 Angekommen in der schönen Familien-Pension „bei Frau Ritsch“, die von Arnim und Klaus schon jahrelang als Urlaubsunterkunft erprobt wurde, konnte nach einem ausführlichen Frühstück die erste Bergetappe in Angriff genommen werden.
Stop !!!
So einfach ging es dann doch nicht. Hans-Peter musste erst noch sein Rad putzen. Zuhause hat man ja Wichtigeres zu tun.

Schnell noch ein paar Fotos und los.

Luganopass 110 km 1300 HM genau das richtige zum Einrollen.

Sonntag 29.5.2011 Es konnte schon ein bisschen anspruchsvoller werden „Mendelpass“ mit einigen Umwegen 2100 HM. Anstrengend aber mit einer sagenhaften Aussicht.

Montag 30.5.2011 Deutschnhofen hörte sich eigentlich ganz entspannt an, war es aber nicht. Etliche Rampen mit bis zu 15 % und eine Affenhitze...

Ich hatte die Faxen dicke fuhr über Bozen zurück nach Tramin. Klaus, Arnim und Hans-Peter hängten noch eine „kleine Schleife“ zum Gampenpass dran.
Dienstag 1.6.2011 Wieder stand der Mendelpass auf der Agenda doch diesmal von der anderen Seite über Mezzocorona 120 km und1800 HM...

An dieser Stelle muss ich mal ein Lob loswerden. Klaus - der mit nur einigen wenigen Trainingskilometern diese Strecken auf sich genommen hat - ist ein absoluter Beißer.
Das Schwerste sollte aber am Abend noch folgen. Vatter Ritsch hatte uns zu einem feucht fröhlichen Abend eingeladen...

Über Einzelheiten wird an dieser Stelle geschwiegen. Fest steht, dass ich diese Nacht so schnell nicht vergessen werde.
Mittwoch 2.6.2011 Ruhetag --- zumindest für Klaus, Arnim und mich. Klaus blieb im Bett (hatte er sich auch verdient) Arnim und ich machten eine kleine Bergwanderung.

Hans-Peter fuhr nachmittags noch mal schell 100 km - wie gesagt Ruhetag.
Donnerstag 2.6.2011 Königsetappe zum Gardasee 190 km 2500 HM. Der erste Tag an dem die Sonne nicht vom Himmel knallte...

2500 HM hören sich erstmal nicht so wild an da man aber den größten Teil auf einem Hochplateau fährt wo es permanent hoch und runter geht, so dass man keinen vernünftigen Rhythmus findet, sieht es schon anders aus. Ich persönlich bevorzuge ja einen Pass mit ordentlich HM und dann mit Schmackes runter. Aber vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag.
Am Ende der Etappe nach 190 km noch einen kleinen Ortsschildsprint es sollte ja schließlich „Spaß“ machen.
Freitag 3.6.2011 die Sellarunde stand auf dem Programm. Anfahrt mit dem Auto. Sah nach Regen aus und so kam es auch. Wir probierten es trotzdem aber nach 5 km mit Dauerregen und gefühlten tausend Motorrädern brachen wir ab. Wir werden wieder kommen!
Wieder in Tramin angekommen hatte sich das Wetter wieder gebessert. Na gut fuhren wir halt noch ne schnelle Runde im Tal.
Samstag 4.6.2011 Abreisetag--- aber vorher noch eine kurze (90 km) Runde nach Bozen. Unterwegs trafen wir eine ca. 30 Mann starke Rennradgruppe. Die Jungens hatten richtig was drauf. Davon könnten einige auf unserer Sonntagsrunde richtig Stress machen.
Klaus hatte in der Zwischenzeit schon mal den Wagen gepackt, aber es kam für uns drei Nimmersatts noch besser „ Originalton Klaus – ich fahre bis ich müde werde, fuhr er uns Nonstop nach Krefeld – wie schon gesagt er ist ein Beißer.
Es war eine super-Woche.

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