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Am 26.07.2005 wurde der Bereich rund um die Sparkasse am Ostwall in Krefeld nach zwei vergangenen Jahren wieder einmal zur Rennstrecke erklärt.
Nachdem das von der „Staubwolke“ bis ins kleinste Detail sorgfältig geplante und organisierte Profiradrennen bereits 2001 uns 2003 durchweg positive Kritiken aus allen Reihen erhalten hatte, entschloss sich der Vorstand um den Präsidenten Herbert Hoenen , die Veranstaltung auch 2005 wieder durchzuführen.
Wie in den Jahren zuvor war es dem Präsidenten auch diesmal gelungen, einen besonders attraktiven Renntermin zu bekommen: am Dienstag nach Ende der Tour de France kamen zahlreiche Profis in die Seidenstadt, die am Sonntag noch von Millionen Zuschauern live oder im Fernsehen auf den Champs Elysees zu bewundern waren.
Die Organisation war auch dieses Jahr gewohnt perfekt. Die einen Kilometer lange Rennstrecke (Ostwall, St. Anton-Str., Dampfmühlenweg, Luisenstr, Neue Linner Str.) war beidseits komplett mit eigens von einer holländischen Spezialfirma angelieferten Absperrgittern gesichert. Auf die VIP Gäste wartete ein einladender Bereich mit ausgewählten Speisen und Getränken. Der Sprecher, Peter Mohr, gab sich ein verbales Stelldichein mit dem Cokommentator Marcel Wüst, der die Fahrer vor oder nach ihren Rennen in sympathischer Art interviewte. Eine Sicherheitsfirma sorgte dafür, dass kein Zuschauer beim Überqueren der Strasse mit den Sportlern kollidierte.
Die sportliche Leitung des Rennens oblag Andreas Kappes, der ein grandios besetztes Fahrerfeld zusammenstellte. Neben dem amtierenden deutschen Meister Gerald Ciolek (Akud Arnolds) waren Erik Zabel und Jan Schaffrath von T-Mobile sowie zahlreiche Profis namhafter Teams wie Gerolsteiner, CSC, Phonak, Domina Vacanze und Wiesenhof am Start.
Einzig das Wetter, mit dem ja bekanntlich eine solche Großveranstaltung steht und fällt, konnte von der „Staubwolke“ nicht beeinflusst werden. Doch Petrus schien die Arbeit der Verantwortlichen zu würdigen zu wissen: wie sich im Nachhinein herausstellte, war der Dienstag tatsächlich der einzige Tag der Woche, der nicht von heftigen Sommergewittern gespickt war. Bei angenehmen Temperaturen fiel den ganzen Tag lang nicht ein Tropfen Regen, so dass letztlich 25000 Zuschauer kamen, die die Rennfahrer in Dreierreihen jenseits der Gitter anfeuerten.
Um 18 Uhr fiel der erste Startschuss des Abends für das Ausscheidungsfahren. Nach einem spannenden Rennen gewann Jörg Ludewig vom Team Domina Vacanze vor Steffen Radochla vom Team Wiesenhof und Andreas Beikirch vom Team Sparkasse.
Siegerehrung Ausscheidungsfahren
Dreißig Minuten später starteten, erstmals bei einer Veranstaltung der „Staubwolke“, die Damen. Auch hier ist es dem Veranstalter gelungen, ein besonders stark besetztes Feld auf die 35 Runden zu schicken; sogar die amtierende Weltmeisterin und Olympiazweite Judith Arndt stand am Start. Unterstützt wurde sie von zahlreichen Fahrerinnen ihres Teams, der Equipe Nürnberger. Erwartungsgemäß gewann Arndt das Rennen souverän. Zweite wurde Tanja Hennes vom Team Buitenpoort Flexpoint, gefolgt von der Australierin Olivia Golan (Team Nürnberger).
Die Lokalmatadorinnen der „Staubwolke“, Annette Burbach und Monika von der Locht, mussten das Rennen vorzeitig beenden, schlugen sich aber tapfer.
Weltmeisterin und die Lokalmatadorinnen beim Start
Um 19.20 Uhr wurde die Veranstaltung mit einem Jugendrennen fortgesetzt. Es starteten die männliche U15 und die weibliche U17. Sieger bei der U15 wurde nach 15 Runden der amtierende Deutsche Meister Max Stahr vor Daniel Mrosek und Lukas Liß.
Rennszene Jugend
Der Höhepunkt des Abends näherte sich. Alle Fahrer des Hauptrennens über 80 km präsentierten sich in ihren Teams, bevor pünktlich um 20 Uhr der Startschuss fiel. Bei dem bis zuletzt spannenden Rennen wurde oft attackiert, das Feld setzte jedoch immer nach und holte die Ausreisser wieder ein. Letztlich gelang es kurz vor Schluss Jens Voigt vom Team CSC und Fabian Wegmann vom Team Gerolsteiner, sich vom Feld abzusetzen. Im spannenden Finale gelang Voigt mit einer knappen Radlänge der Sieg vor Wegmann. Erik Zabel vom Team T-Mobile, der in Krefeld 2001 und 2003 gewinnen konnte, erreichte als Sprintstärkster vom Hauptfeld den dritten Platz auf dem Siegertreppchen. Ciolek, der Deutsche Meister, verfehlte das Podest nur knapp und wurde Vierter.
A.B.
Siegerehrung Profis
Vorbericht
Rund um die Sparkasse mit dem Team T-Mobile
Zwei Tage nach der Zielankunft in Paris werden die T-Mobile Asse Erik Zabel und Jan Schaffrath auch in diesem Jahr wieder die Zugpferde am 26. Juli sein. „Um die beiden Fahrer werden wir ein attraktives internationales Starterfeld zusammenstellen“, so der Sportliche Berater Andreas Kappes. Es sind bereits weitere Spitzenfahrer unter Vertrag. Der Kaarster Markus Fothen, vom Team Gerolsteiner, der beim Giro d´Italia von sich reden machte, wird sicherlich auch für ein spannenden Rennverlauf sorgen. Der 23-Jährige Rheinländer gehört der Garde junger Profis mit Perspektiven an. „Die Vorbereitungen laufen seit längerer Zeit auf Hochtouren“, stellt Organisator Herbert Hoenen vom Veranstalter Staubwolke Krefeld fest. Vor zwei Jahren lockte
im August das internationale Profi-Radrennen über 25 000 Zuschauer an die Traditionstrecke Neue Linner Straße, Ostwall, St. Anton Straße und Elisabethstraße.
Der 1000-Meter lange schnelle City-Kurs, der für die Zuschauer besonders attraktiv ist, beginnt mit Start und Ziel am Luisenplatz. Um 18.00 Uhr fällt der erste Startschuss für das Ausscheidungsfahren der Profis.
Anschließend geht es bei dem Elite Frauenrennen gegen 18.30 Uhr über 40 Runden und 40 Kilometer weiter. Das Rennen der Schüler U 15 wird über 15 Kilometer gegen 19.20 Uhr gestartet.
Das Hauptrennen „Rund um die Sparkasse“ der Elite (PT,KPT,KT) und A-/B-Klasse beginnt um 20.00 Uhr über 80 Kilometer. Die Initiatoren hoffen auf gutes Wetter und viele Zuschauer.
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