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Mallorca 2007-Es ist nicht gestattet Speisen aus die Speisesaal zu nehmen Am 16. März machten sich zwölf Staubwolken und zwei vielleicht Angehende auf den Weg, Mallorca ein weiteres Mal zehn Tage lang unsicher zu machen. Zehn hatten ganz sicher vor, dies mit dem Rad zu tun, zwei hatten dies – schwangerschafts- und krankheitsbedingt – sicher nicht vor, einer schwankte hin und her und gesellte sich mal hierzu, mal dazu, und eine wusste nicht, ob sie lieber joggen oder gemütlich radeln sollte.
Kurzum – es handelte sich um ein munteres Trüppchen, dass sich mindestens zweimal am Tag (nämlich zu den Hauptmahlzeiten) zusammenfand und meistens nach dem Abendessen noch gemeinsam in einer Radkneipe über den Tag philosophierte.
Da meine Wenigkeit zu der schwangerschaftsbedingten Nichtradlerin zählt, kann ich nur ahnen, was sich tagsüber auf den Rädern abspielte. Die Radlcrew schien angesichts der Tatsache, dass a) die Runde vorher nicht im Detail feststand und man sich b) nicht blind auf einen Streckenguide verlassen konnte manchmal etwas konfusioniert. Die einen fanden die Abkürzung über den Puig Major landschaftlich lohnenswert und freuten sich, oben 30min Pause zu haben, die anderen fielen aufgrund genau dieser Tatsache nach dem Nachtisch um 20.15h ins Bett. Trotz nicht optimalen Radlwetters schaffte es der Durchschnitt, 1200km abzustrampeln. Chapeau!
Diverse kleine Stürze konnten der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Da die Mannschaft einen kompetenten Anästhesisten an Bord hatte, konnten auch kleinere Schnitte mit ruhiger Hand vernäht werden.
Die übrigen Urlauber bereiteten sich durch lange Spaziergänge (Arenal – Palma), Schwimmeinheiten im Hotelpool und lockere Touren auf gemieteten Trekkingrädern auf die Saison vor. Ein Boccadillo hier, ein Cafe con leche da – wer im Sommer die besseren Beine haben wird, wird sich beim ersten Zeitfahren herausstellen…
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