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Zwölf kamen, vier gingen, drei gingen, zwei kamen, drei gingen Karfreitag, 6 Uhr Flughafen Düsseldorf: Zwei Flieger starten zeitgleich Richtung Palma de Mallorca. Wer wird das Ziel schneller erreichen? Die Condor mit Klaus Blömer, Hanni Adam-Steiner, Michael Rath, Evi und Horst Bastians und Vater und Sohn Radeke oder die Air Berlin mit Familie Burbach und den zwei (bald drei) – noch – vereinsfremden Janssens?
Da man im Vorfeld beschlossen hat, in diesem Jahr weder auf Krawall noch auf Abhängen zu fahren, interessiert diese Frage eigentlich niemanden der Beteiligten.
Getreu der Devise „Man gönnt sich ja sonst nichts“ residiert die Staubwolke 2008 im Hotel Garonda, direkt an der Playa. Je nach Wetterlage werden zwischen 60 und 130km absolviert, je nach Guide gestalten sich diese eher lang und flach (Uwe) oder nicht ganz so lang und hügelig (Annette).
Wer dem Radsport aus babysittertechnischen (Annette, bzw. Uwe), schwangerschaftsbedingten (Jenny) oder sonstigen Gründen (wechselnd alle anderen) mal nichts abgewinnen kann, gestaltet die Tage mit ausgedehnten Spaziergängen an der hervorragend hergerichteten Promenade Arenal-Palma, mit ausgiebigen Shoppingtouren all over the island oder mit intensiven kulinarisch begleiteten Fachgesprächen in der TangoBar. Kurz: es ist für jede(n) gesorgt, die Stimmung ist wie immer gut und das Bier kalt. Und wer frühzeitig pleite ist sammelt Muscheln und versucht sein Glück abends beim Poker…
Freitag, eine Woche später: wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören. Sich diesen Satz zu Herzen nehmend machen sich die zwei Radekes und die beiden Bastians Richtung Heimat auf. Schade – zumal das Wetter jetzt richtig gut geworden ist!
Sonntag, 30.März: Jetzt wird es für die drei Burbachs einsam am Tisch im Speisesaal. Sie lassen die Witze der letzten neun Tage Revue passieren und freuen sich auf neue Gesellschaft, die bereits in Deutschland die Koffer packt.
1.April, April: Nein, kein Scherz, es kommt wieder mehr Radsport-Leben ins Garonda. Der erste Vorsitzende, Herbert Hoenen, reist mit einer Delegation Willicher Radkollegen und Walter Claesges, unserem ehemaligen Kassierer, an.
Der Tisch im Speisesaal wird wieder verlängert, die Witze werden besser und das Wetter: ja, das ist seit der Ankunft des Präsidenten unschlagbar! Nur schade, dass es diesmal die Burbachs sind, die die Koffer packen müssen.
Freitag, 4.April: wir wünschen Herbert und Walter noch viele sturzfreie und sonnige Inselkilometer und treten den Rückflug gen Düsseldorf an. Es ist uns leider nicht gelungen, das schöne Wetter mitzunehmen…
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